Violette Ständelwurz
Epipactis purpurata
J. E. SMITH 1828


*Epipactis purpurata * J.E. SMITH, The English Flora Ed. 1, Vol. 4 (1828) nom. conserv.

Typus: England, Worcestershire, Leigh

Syn.:
Helleborine purpurata (J.E. SMITH) DRUCE, Rep. Bot. Exch. Club Soc. Brit. Isles 3 (5): 28 (1909).
Epipactis latifolia subsp. purpurata (J.E. SMITH) GANDOGER, Nov. Consp. Fl. Eur.: 459 (1910).
Epipactis latifolia ε brevifolia IRMISCH, Linnea 16: 451 (1842)
Typus: Deutschland, Thüringen, Gerode am Harz (Neotypus von Ep. viridiflora)
Serapias latifolia g parvifolia PERSOON, Synopsis Plantarum 2 (nicht 1!): 512 (1807)
Typus: nicht angegeben
Epipactis latifolia e) parvifolia (PERS.) K. RICHTER, Plantae Europeae 1: 294 (1890)
Epipactis pollinensis B. & H. BAUMANN, Jour. Eur. Orch. 32 (1): 91-99 (2000).
Typus: Süditalien, Monte Pollino
Epipactis sessilifolia PETERMANN, Flora 27: 370 (1844)
Typus: Deutschland, Thüringen, um Mühlhausen
Epipactis helleborine c) varians CRANTZ, Stirpium Austriacarum 2, Fasc. 6: 471 (1769)
Typus: Österreich, Niederösterreich, Dornbach
Epipactis varians (CRANTZ) H. FLEISCHMANN & K. RECHINGER, Österr. Bot. Zeitschr. 55: 271 (1905).
Epipactis latifolia var. violacea DURAND-DUQUESNEY, Catal. pl. Lisieux: 102 (1846)
Typus: Frankreich, Normandie
Epipactis violacea (DURAND-DUQUESNEY) BOREAU, Fl. Centre France ed. 3, 2: 651 (1857).
Serapias viridiflora HOFFMANN, Deutschl. Fl. ed. 2, 2: 182 (1804) ?, nom. inval.
Typus: Deutschland, Umgebung von Göttingen
Epipactis viridiflora HOFFMANN ex KROCKER, Fl. Siles. 3: 41 (1814) ?

Etymologie:
purpurata: purpurn überlaufene Pflanze
brevifolia: kurzblättrig
parvifolia: kleinblättrig
sessilifolia: mit sitzenden Blättern
violacea: violett gefärbt
viridiflora: grünblütig


Abb. 1
Deutschland, Bayern, Oberfranken, Poxstall; 10.08.2004
Foto: HZ





Abb. 2
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 04.08.2002
Foto: HP





Abb. 3
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Foto: UG





Abb. 4
Deutschland, Oberpfalz, Neumarkt 26.06.2009.
Wärmeliebender Eichen-Hainbuchenwald mit tonigen Stellen zur Zeit des Austriebs. Keine weiteren Orchideenarten
Foto: HP

Größe und Wuchs :

kräftig, häufig mehrere Sprosse austreibend (bis über 20); Wuchshöhe (15) 25-50 (-65) cm; sterile Triebe sind extrem selten

Stängel:

bei kräftigen Pflanzen dick und steif; grün, meist m.o.w. stark violett überlaufen, unten spärlich behaart

Blätter:

1 (-2) manschettenförmige Niederblätter,
weitere Laubblätter 2 - 10, relativ klein (besonders an hellen Standorten, kürzer als 2 Stängelglieder, untere 3-7 x 1,2-3,2 cm), schmal eiförmig, länger bei Jungpflanzen, grün und meist ± violett überlaufen, waagrecht vom Stängel abgehend, an helleren Stellen schräg aufwärts stehend;
Verteilung meist gleichmäßig, oft spiralig;
dazu oft Hochblätter (0 – 3), lanzettlich

Blütenstand:

Ähre meist dicht und reichblütig (7 – 40 Blüten), bei Jungpflanzen lockerer, öfter m.o.w. einseitswendig; relativ lang, ein Viertel bis die Hälfte des Stängels einnehmend, manche Pflanzen wirken dadurch „kopflastig“
Spindel im Bereich des Blütenstandes kurz und dicht behaart
Samenstand häufig dicht und nahezu zu 100% bestäubt

Fruchtknoten und Stiel:

Fruchtknoten grün mit violetten Rippen, teilweise auch violett überlaufen, Stielchen wenig behaart, violett
Frucht kaum behaart, eiförmig, dunkelgrün

Tragblätter: schmal lanzettlich, die unteren ca. doppelt so lang wie die Blüten, die obersten kaum den Fruchtknoten überragend

Blüten:

fast waagrecht ausgerichtet; meist weit geöffnet, blass schimmernd

Bestäubung: allogam

Sepalen:

12-15 x 6-8 mm, spitz eiförmig, grün, außen gelegentlich leicht bronzefarben überlaufen, seltener bräunlich oder leicht violett

Petalen:

10-12 x 5,5-7 mm, eiförmig, heller als die Sepalen: außen hellgrün, innen blass hellgrün bis weißlich, selten etwas rosa überlaufen

Hypochil:

so lang wie breit, weißlich bis hell rosa, innen blass- bis hellbraun, Nektar führend

Durchgang zwischen Hypo- und Epichil:

eher breit mit breitem „Kragen“

Epichil/Kalli:

4,5-6 x 5-6,5 mm, herzförmig, gerade vorgestreckt bis stark nach unten / hinten geschlagen (v.a. bei älteren Blüten mancher Pflanzen); meistens weiß mit ausgedehntem, aber meist flachem, glattem rosa Kallus (gelegentlich völlig leicht rosa überlaufen oder auch weiß mit grünlichem Kallus)

Gynostemium:

Anthere kurz gestielt, breit, stumpf
Rostellum kurz, mit kräftigem funktionsfähigem Viscidium
Narbe rechteckig
Pollen kompakt

Blütezeit:

spät, etwas nach Ep. helleborine, in warmen Lagen und in günstigen Jahren ab A7,
gewöhnlich erst E7 – E8 (M9)



Variabilität:

Die an sich typische violette Überfärbung durch Anthocyane ist nicht bei allen Pflanzen ausgebildet, in Spanien ist sie stark reduziert, oder fehlt ganz. In Deutschland werden rein grüne Pflanzen als „lus. chlorophylla“ bezeichnet.

Die Violettfärbung ist am stärksten im Austrieb und lässt schon im Aufblühen merklich nach. Im Abblühen ist dann bei violetten Pflanzen meist nur ein „schmutziges“ Grün übrig (Abb.: 32-34).

Stellenweise kommen Pflanzen ohne Blattgrün vor („lus. rosea“ siehe Abb.: 35-37 ), die durch die Überfärbung in allen Pflanzenteilen hell- bis kräftig rosa sind. Bei den weniger stark gefärbten Pflanzen sind die Blüten allerdings weißlich, zumindest die Petalen und die Lippe.

Extrem selten kommen auch Pflanzen ohne Blattgrün und Anthocyane vor; sie sind dann weiß.

Insgesamt ist die Art wenig variabel, die Anzahl und die Stellung der Laubblätter können aber stark variieren.


Verwechslungsmöglichkeit:

Aufgrund der eher kleinen, oft violett überlaufenen Blätter, des späten Blütezeitpunkts und des hellen Hypochils ist die Art kaum verwechselbar. Lediglich Ep. pseudopurpurata hat diese Kennzeichen, ist aber zierlicher und hat eine Säule, bei der die Pollinien wie bei Ep. muelleri bereits im Aufblühen vor der Narbe sitzen. Ihre Verbreitung ist auch eng begrenzt (siehe dort!).

Ep. halacsyi ist kaum violett überlaufen und besitzt auffallend weit geöffnete, innen m.o.w. rosa gefärbte Blüten, was sich im Verlauf der Anthese noch verstärkt. Auch die Blütenrückseite färbt sich im Lauf der Anthese meist rot. Die Sippe ist bisher nur aus Gebirgen des Peloponnes in Griechenland bekannt, Ep. purpurata wurde von dort bisher nicht gemeldet.

Ep. rechingeri im Iran hat weniger und kleinere Laubblätter, die Blüten sind oft braun überlaufen, das Epichil ist stärker rosaviolett gefärbt oder trägt zumindest kräftige, runzlige Höcker.

Ep. kuenkeleana im Kaukasus hat breitere Laubblätter und etwas kräftiger gefärbte, innen relativ grüne Blüten mit kräftigen, rosaroten Kalli auf dem spitzen Epichil.

Verbreitung

Gebiet:

von S-England über Dänemark bis NO-Polen, Rumänien, NW-Griechenland (Gramoz), Süd-Italien (Mt. Pollino), N-Spanien (Pyrenäen)

Höhe:

50 – 1500 m


Abb. 5
Deutschland, Oberbayern, Dollnstein 24.07.1998.
Rotbuchenwald (Naturwaldreservat), Begleitorchideen: Ceph. damasonium
und Ceph. rubra
Foto: HP

Stand 2011
Verbreitungsgebiet
Kartenquelle: www.mygeo.info

Abb. 6
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Hainbuchenwald mit ungewöhnlich dichtem Krautbewuchs. Weitere Orchideen-Arten in der näheren Umgebung: Epipactis voethii und Ep. albensis
Foto: UG
Standort

Boden:

tiefgründig, v.a. Lehm, Mergel und Löß, basisch bis neutral, meist frisch bis leicht feucht

Exposition:

jede

Biotoptyp:

Meist unterwuchsarme Waldgebiete, gern am Waldrand oder an Bächen; auch in Rinnen, die nicht so schnell austrocknen, halbschattig bis sehr schattig, unter Rotbuchen, Tannen, Eichen, häufig im Bereich von Hainbuchen oder Haselsträuchern, Weiden und Espen, sogar in nicht zu alten Fichtenreinkulturen.

Besonderheiten

Die Art bildet fast nur blühende Sprosse aus. Eine starke Abhängigkeit vom Mykorrhiza-Pilz zeigt sich in den kleinen Blättern selbst an dunklen Standorten und v.a. an chlorophyllfreien Pflanzen (lus. rosea). Ep. purpurata neigt sehr dazu, mehrere Sprosse auszubilden. Vermutlich hängt das mit dem häufig vorkommenden Wildverbiss zusammen, bei dem der Knospenstand (oft auch im Aufblühen) meist völlig vom Rehwild abgeäst wird.

Obwohl die Art ein recht großes Verbreitungsgebiet aufweist, ist sie eher als selten zu betrachten. Nur in wenigen Gebieten ist sie etwas häufiger. In den Randgebieten ihrer Verbreitung gilt sie als ausgesprochene Rarität.

Wie auch Epipactis helleborine hat sich Ep. purpurata beinahe ausschließlich auf die Bestäubung durch soziale Wespen spezialisiert. Dies erfolgt in erster Linie über eine chemische Mimikry, vermutlich weniger über optische Eigenschaften. Die Pflanzen verströmen einen Duft, der dem einer verletzten Pflanze, beispielweise durch Raupenfraß, gleichkommt. In Hoffnung auf ein reichliches Raupenangebot werden die Wespen angelockt, finden anstatt der Raupen aber nur den im Hypochil dargebotenen Nektar vor, der zudem auf sie narkotisierend wirken kann. So konnten schon mehrmals orientierungsgestörte, „betrunken“ wirkende Wespen beobachtet werden, die von den Pflanzen herabgefallen waren. Oftmals bleiben die Insekten bei ihrem Besuch einer Pflanze „treu“ und tragen hier den Pollen von Blüte zu Blüte, Geitonogamie ist die Folge. Ausführliche Informationen über diese chemische Mimikry sind unter dem Artikel: BRODMANN 2010 Pollinator attraction in Wasp-flowers zu finden


Problematik

Der für Epipactis purpurata kurzzeitig gebrauchte Name Ep. viridiflora (so z. B. in „Die Orchideen Deutschlands“ [2005]) ist nicht nur 2007 von der Nomenklaturkommision der IAPT verworfen worden, sondern auch inhaltlich kaum zutreffend. Die im Protolog von Ep. viridiflora (HOFFMANN 1804) stehende Formulierung „floribus pendulis externe cum germine purpurascentibus“ (Blüten hängend, außen wie der Fruchtknoten purpurn) steht größtenteils im Widerspruch zu der bei Ep. purpurata meist grünen Außenseite der Sepalen (siehe Bilder auf dieser Seite) und eher waagrechter Blütenhaltung. Diese Passage wurde interessanterweise jedoch auch in verschiedenen Orchideenwerken übernommen.

Aus den Buchenwäldern des Monte Pollino (Süditalien) wurden zierliche Pflanzen als Ep. pollinensis B. & H. BAUMANN [Jour. Eur. Orch. 32 (1): 91-99. 2000] beschrieben. Qualitative Unterschiede zu Ep. purpurata wurden nicht angeführt, die Unterschiede beschränkten sich auf kleinere Werte in einigen Abmessungen. Mehrere unabhängige Untersuchungen [BONGIORNI et al., GIROS Notizie 31: 12-15 (2006); HERTEL & PRESSER, Jour. Eur. Orch. 38(3): 485-532 (2006)] ergaben, dass die Kleinwüchsigkeit abhängig von den Niederschlägen, vom Untergrund und sogar abhängig vom jeweiligen Jahr war. Beispielsweise wuchsen bereits im Jahr der Beschreibung in der Terra typica einige Meter neben relativ zierlichen Exemplaren weitere Pflanzen von mehr als 40 cm Höhe. Die Pflanzenhöhe in der Beschreibung war mit 22,6 ± 2,3 cm angegeben worden. Wir lehnen eine eigene Benennung (auch auf dem Unterartrang) ab und zeigen die Pflanzen im Anschluss.

Abb. 7
Slowakei, Trencianske Teplice, 01.08.2003.
Buchenmischwald mit Ep. pseudopurpurata und Neottia nidus-avis in der näheren Umgebung.
Foto: HP

Abb. 8
Ungarn, Mecsek-Gebirge, Pécsvárad 30.07.2003. Rot- und Hainbuchen-Mischwald: weitere Orchideenart: Ep. nordeniorum
Foto: HP

Abb. 9
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Fichtenwald mit Haselsträuchern; weitere Orchideenart: Ep. fageticola
Foto: HP

Abb. 10
Italien, Basilicata, Marsico Nuovo, 24.07.2008
Foto: HZ

Abb. 11
Frankreich, Elsass, Hirtzbach, 31.07.2005            
lichte Bereiche und Wegnähe in einem sonst schattigem Rotbuchenwald
Foto: UG

Abb. 12
Deutschland, Oberbayern, Mühlthal 15.08.2004;
Fichtenwald durchsetzt mit Rotbuchen
Foto: UG


Abb. 13
Griechenland, Grammoz (NW-GR), 28.07.2010
Lichte Stellen im Kiefernwald, zum Teil mit dichtem Farnbewuchs

Foto: Z. ANTONOPOULOS


Abb. 14
Deutschland, Oberbayern, Groß-Seeham;
Frischer, boden- und luftfeuchter Buchenwald über Kalk. Weitere Orchideenarten:
Foto: UG

Abb. 15
Deutschland, Bayern, Oberfranken, Poxstall; 01.08.2009
Foto: HZ

Abb. 16
Deutschland, Oberbayern, Mühlthal 20.07.2003;
nicht selten bei Ep. purpurata: vieltriebige Gruppen
Foto: UG

Abb. 17
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 29.07.2001
Foto: HP

Abb. 18
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Foto: UG

Abb. 19
Italien, Basilikata, Abriola 24.07.2008
Foto: WW

Abb. 20
Slowenien, Kotcevje 15.08.1989

Foto: EG


Abb. 21
Deutschland, Bayern, Oberfranken, Poxstall; 10.08.2004
Pflanzen ohne Anthocyane (lus. chlorophylla)

Foto: HZ


Abb. 22
Griechenland, Grammoz (NW-GR), 28.07.2010
Foto: S. TSIFTSIS

Abb. 23
Italien, Basilicata, Marsico Nuovo vom 24.07.2008
Foto: HZ

Abb. 24
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Foto: HP

Abb. 25
Deutschland, Oberbayern, Denkendorf 14.07.1998
extrem violett überfärbtes Exemplar
Foto: HP

Abb. 26
Italien, Basilikata, Abriola 24.07.2008
Foto: WW

Abb. 27
Deutschland, Oberpfalz, Häuselstein 07.08.2009,
steriles Exemplar
Foto: HP

Abb. 28
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Foto: HP

Abb. 29
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
knospige Jungpflanze mit etwas untypischen Blättern
Foto: HP

Abb. 30
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Foto: HP

Abb. 31
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Foto: HP

Abb. 32
Deutschland, Oberbayern, Groß-Seeham 28.06.2009;
während des Austriebs ist die Violettfärbung intensiv
Foto: UG


Abb. 33
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 10.07.2004
austreibende Pflanze
Foto: HP

Abb. 34
Deutschland, Oberbayern, Groß-Seeham 28.06.2009;
austreibende Exemplare
Foto: UG


Abb. 35
Deutschland, Oberfranken, Forchheim 01.08.1996;
cholorophyllfreie Form
(lus. rosea
Foto: HP


Abb. 36
Deutschland, Baden-Württemberg, Lampoltshausen
03.08.2005; cholorophyllfreie Form (lus. rosea)

Foto: EG

Abb. 37
Frankreich, Elsass, Hirtzbach, 31.07.2005           
cholorophyllfreie Form (lus. rosea)
Foto: UG

Abb. 38
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Foto: HP

Abb. 39
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 12.08.2006
Foto: HP

Abb. 40
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010

Foto: HP

Abb. 41
Deutschland, Oberbayern, Pondorf, 30.07.2010
Foto: HP

Abb. 42
Deutschland, Oberbayern, Pondorf, 30.07.2010
Foto: HP

Abb. 43
Deutschland, Oberbayern, Pondorf, 30.07.2010
Foto: HP

Abb. 44
Griechenland, Grammoz (NW-GR), 28.07.2010
Foto: S. TSIFTSIS

Abb. 45
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010;
Foto: HP


Abb. 46
Deutschland, Bayern, Oberfranken, Poxstall; 01.08.2009
In Mitteleuropa selten: Pflanzen vollkommen ohne Anthocyane (lus. chlorophylla).

Foto: HZ


Abb. 47
Slowenien, Kotcevje 15.08.1989;
auffallend weit nach hinten gebogene
Sepalen und Petalen
Foto: EG


Abb. 48
Dänemark, Stouby, 28.07.2006
Foto: SH

Abb. 49
Italien, Basilicata, Marsico Nuovo, 24.07.2008
Foto: HZ

Abb. 50
Deutschland, Oberfranken, Forchheim 01.08.1996;
cholorophyllfreie Form (lus. rosea)
Foto: HP

Abb. 51
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010; 
Foto: HP

Abb. 52
Deutschland, Oberfranken, Forchheim 01.08.1996;
cholorophyllfreie Form (lus. rosea)
Foto: HP

Abb. 53
Ungarn, Mecsek-Gebirge, Pécsvárad 29.07.2003   
Foto: HP

Abb. 54
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010; 
Foto: HP

Abb. 55
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010; 
Foto: HP

Abb. 56
Dänemark, Stouby, 28.07.2006
Foto: SH

Abb. 57
Dänemark, Stouby, 28.07.2006
Foto: SH

Abb. 58
Deutschland, Bayern, Mühlthal 03.08.2000Sepalen außen grün, Blätter und Fruchtknoten violett überlaufen, Spindel violett
Foto: WW

Abb. 59
Deutschland, Bayern, Forchheim 23.07.2003
Sepalen außen grün, Fruchtknoten grün mit violetten Rippen und violettem Stiel, Spindel violett

Foto: WW

Abb. 60
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Foto: UG

Abb. 61
Deutschland, Rheinland-Pfalz, Zollhaus, 02.08.2005
Foto: UG

Abb. 62
Frankreich, Elsass, Hirtzbach, 31.07.2005           
Dolichovespula media
Foto: UG

Abb. 63
Deutschland, Oberbayern, Mühlthal, 20.07.2003
Vespula vulgaris
Foto: UG


Abb. 64
Deutschland, Bayern, Kasberg 07.09.2009
hoher Fruchtansatz

Foto: WW


Abb. 65
Frankreich, Elsass, Hirtzbach, 31.07.2005           
cholorophyllfreie Form (lus. rosea)
Foto: UG

Abb. 66
Deutschland, Bayern, Oberfranken, Poxstall; 10.08.2005
anthocyanfreie Form (lus. chlorophylla)

Foto: UG

Abb. 67
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 22.10.2004
Foto: HP

Abb. 68
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 30.08.2002
Foto: HP

Abb. 69
Deutschland, Oberbayern, Eichstätt 04.08.2002
Blick auf die Narbenfläche bei entfernter Lippe
Foto: HP

Abb. 70
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Bei frischen Blüten ist das Viscidium noch knorpelig und voll funktionsfähig.
Foto: UG

Abb. 71
Spanien, Pyrenäen, Roncal 10.08.2010; 
Foto: HP

Abb. 72
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Missglückte Pollinien-Entnahme.
Sind die Blüten etwas länger geöffnet, kann auch bei Ep. purpurata die Funktionsfähigkeit des Viscidiums nachlassen.
Foto: UG

Abb. 73
Deutschland, Bayern, Mühlthal 03.08.2000
Der Hamulus ist eine zu den Pollinien gerichtete zapfenförmige Verlängerung des Viscidiums und verbindet die Pollinien mit dem Viscidium und damit mit dem bestäubenden Insekt.
Foto: WW

Abb. 74
Deutschland, Bayern, Mühlthal 07.07.2007
Schnitt durch junge Knospe mit bereits knorpeligem Viscidium und Hamulus-Ansatz
Foto: UG

Abb. 75
Tschechien, Mähren, Koryčany, 04.08.2008
Studie der Säule
Foto: UG

Abb. 76
Deutschland, Bayern, Mühlthal 03.08.2000
Blattrand-Detail
Foto: WW

"Epipactis pollinensis " B. & H. BAUMANN vom Monte Pollino (Italien) = Epipactis purpurata J.E. SMITH

Abb. 77
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

Abb. 78
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

Abb. 79
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

Abb. 80
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

Abb. 81
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

Abb. 82
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

Abb. 83
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola (Loc.typ. von "E. pollinensis") 30.10.2004   
Foto: HP

Abb. 84
Italien, Monte Pollino, Coppola di Paola
(Loc.typ. von "E. pollinensis") 01.08.2000   
Foto: HP

© 2011 AHO Bayern e. V.